Wie wehrhaft ist unsere Demokratie noch...
...oder versagt sie bereits?
Teil 1
Wie wehrhaft ist unsere Demokratie noch oder versagt sie bereits?
Wir hören es fast täglich in den Nachrichten, in Talkshows und in Sonntagsreden der Politiker: Wir leben in einer wehrhaften Demokratie. Wir sind unheimlich stolz darauf, dass wir in einem freien, demokratischen Land leben – ganz im Gegensatz zu Staaten wie China, die ihre Bürger bevormunden, oder Teilen Amerikas, wo Menschen politisch massiv unter Druck gesetzt und mundtot gemacht werden. Die ganze Welt ist nicht so frei wie unsere. Bei uns darf jeder sagen, was er will. Darauf sind wir stolz.
Die Frage ist nur: Ist unsere Demokratie wirklich noch eine echte Demokratie? Oder fängt sie gerade an, an sich selbst zu scheitern?
Bevor wir dieses heiße Eisen anpacken, muss eines von vornherein absolut klar sein – und das betonen wir von den Fiesematenten-Netzwerkern in aller Deutlichkeit: Wir halten zu keiner einzigen Partei. Weder zu Schwarz, Rot, Gelb, Grün, noch zu Blau oder irgendeiner anderen Farbe. Wir sind mit dem Verhalten aller Parteien unzufrieden. Wir denken, dass keine von ihnen die Probleme im Land alleine lösen kann. Das System, wie es aktuell läuft, funktioniert einfach nicht. Uns geht es um reine Logik, nicht um Parteipolitik.
Schauen wir uns also die Realität an. Viele Menschen im Land haben Angst. Sie haben Angst vor einer Wiederholung der Geschichte – vor einem vierten Reich. Und genau deshalb müssen wir logisch hinschauen.
Aktuell erleben wir, dass eine regelrechte „Brandmauer“ hochgezogen wird. Es wird sich geweigert, mit einer bestimmten Partei auch nur zu reden oder ihr zuzuhören. Und dabei ist es völlig egal, ob diese Partei zu einer ganz konkreten Sache eine gute, einfache Idee hat – sei es, wie der Straßenverkehr besser geregelt werden kann, wo im Ort Blumen gepflanzt werden oder eine andere simple Kleinigkeit. Es wird aus Prinzip abgelehnt, gemeinsam abzustimmen.
Warum? Nicht etwa, weil die demokratische Mehrheit das so will, sondern weil der öffentliche Druck von ein paar sehr lauten Menschen so riesig ist. Diese Minderheit schreit sofort „Nazi!“ oder schwingt die moralische Keule. Der Druck ist so groß, dass die Politiker im Bundestag einknicken. Selbst unser heutiger Bundeskanzler Friedrich Merz hat das vor einiger Zeit einmal vorgeschlagen. Er regte an, bei einer völlig normalen, unpolitischen Sache sachlich mitzustimmen. Das Ergebnis? Er bekam im Bundestag so richtig einen auf den Deckel, alle haben ihn voll auflaufen lassen und das Thema war sofort erledigt. Unfassbar war das.
Da müssen wir uns doch fragen: Was ist das für eine Demokratie, wenn wir Stimmen, die vom Volk mit 15, 20 oder noch mehr Prozent gewählt wurden, einfach komplett ignorieren? Wenn wir sagen: „Ihr habt zwar die Stimmen der Bürger, aber ihr dürft hier einfach nicht mitspielen“? Ist das noch demokratisch? Unsere Antwort ist ganz klar: Nein. Das ist kein Schutz der Demokratie, das ist ein völliges Versagen dieser Demokratie!
Um das zu verstehen, müssen wir uns nur einen Vergleich anschauen, der völlig logisch ist. Denn alles, was im Großen in der Politik passiert, ist das absolut Gleiche, was im Kleinen in unserem eigenen Herzchen passiert.
Stellen wir uns zwei Geschwister vor. Der eine bekommt von den Eltern immer Recht, Mutter und Vater sagen ständig: „Du bist super!“. Dem anderen Kind wird überhaupt nicht zugehört. Und wenn es auch mal Recht hat, sagen die Eltern nur: „Ach, du bist eh ein Spinner, wir kennen dich ja schon. Du läufst als Punk rum, lässt dich total tätowieren – du kannst ja schon nicht alle Tassen im Schrank haben.“
Was passiert mit diesem Kind? Es wird entweder immer aggressiver oder es fällt völlig in sich zusammen, sagt gar nichts mehr und wird seelisch zerstört. Die Gefahr ist riesengroß, dass es irgendwann einfach zu laut wird und anfängt zu randalieren. Wenn der eine nie einen Lutscher bekommt und die anderen immer einen, dann fühlt er sich ungerecht behandelt. Er wird Leute um sich scharen, denen es genauso geht. Und der wird dann nicht nett sein. Der wird auf der Straße Klamotten umschmeißen und Häuserwände besprühen, weil er einfach total unzufrieden und frustriert ist.
Das muss man doch mal kapieren! Man kann sich als erwachsener Mensch in der Politik doch nicht wie ein Baby verhalten. Man muss das doch auf seine eigene Person übertragen und sich fragen: Wie würde ich denn selbst im Kleinen reagieren, wenn man so mit mir umgeht? Man würde ganz genauso reagieren! Und deshalb ist diese Ausgrenzung im Großen einfach nicht schlau. Es ist einfach dumm.
Teil 2
Vom Frust zur absoluten Mehrheit und wo das hinführt
Wenn eine Gruppierung in der Politik die eigene Meinung über die demokratische Gesamthaltung stellt und Millionen von Wählerstimmen einfach ausgrenzt, erntet sie am Ende genau das Gegenteil von dem, was sie bezwecken will. Es entsteht ein massiver Trotz-Effekt in der Bevölkerung. Die Menschen sehen, dass die etablierten Parteien seit 30 Jahren in vielen Bereichen Mist gebaut haben. Und wenn diese Parteien dann eine neue Kraft blockieren, sagen sich immer mehr Bürger: „Mag sein, dass die AfD auch nicht gut ist – aber wir sehen keinen anderen Ausweg mehr. Jetzt erst recht, sie müssen eine Chance bekommen!“
Wenn dieses Spiel so weitergeht, wird die AfD durch diese Ausgrenzung immer weiter wachsen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Verhalten der Brandmauer-Politik am Ende dazu führen kann, dass die AfD irgendwann die absolute Mehrheit holt.
Und die Frage ist: Wollen wir das wirklich? Denn eines ist völlig klar: Auch die AfD wird es alleine nicht schaffen. Sie hat überhaupt keine Übung im Regieren und wird die riesigen Probleme ebenfalls nicht im Alleingang lösen können. Die Folge? Die Menschen werden am Ende so tief enttäuscht sein, dass sie überhaupt nicht mehr wählen gehen. Das Vertrauen in das gesamte System bricht zusammen.
Und genau dann sind wir dem Zustand nahe, der damals zum Dritten Reich und in den absoluten Katastrophenfall geführt hat. Denn wenn man ehrlich in die Geschichte blickt, war der bittere Anfang im Volk – der pure Frust über die unfähige etablierte Politik – für viele damals zunächst nachvollziehbar. Das furchtbare Ende war es überhaupt nicht mehr. Wenn wir die Demokratie schützen wollen, dürfen wir den Frust nicht durch Arroganz und Denkverbote so weit treiben, bis das Fundament wegbricht.
Unsere Aufgabe als Fiesematenten-Netzwerker:
Wir wollen den klugen, normalen Menschen, die dieses ständige Theater satt haben, den Rücken stärken. Man muss in diesem Land wieder sagen dürfen, was Sache ist, ohne dass sofort jemand losschreit. Wir müssen lernen, eine andere Meinung auszuhalten, ohne polemisch zu werden. Wenn jemand rumplärrt, muss man ihm ruhig Grenzen aufzeigen, aber das Gespräch nicht verweigern. Wir müssen einen normalen Umgang miteinander finden, man muss keine Angst mehr haben.
Das kostet viel Arbeit und viel Zeit, das macht man nicht mal eben nebenbei. Wir wollen eine große Menge an vernünftigen Menschen zusammentrommeln, denn nur als große Masse werden wir gehört. Und wir versprechen Ihnen: Wir werden mit der reinen Logik an die Dinge herangehen. Wenn die Politik Unsinn beschließt, sagen wir das. Aber wenn die Bürger bei einem Thema mal falsch liegen oder unlogisch denken, werden wir das genauso offen aussprechen. Wir reden niemandem nach dem Mund.
Im nächsten Artikel werden wir ganz tief in die Geschichte eintauchen und die Mechanismen des Dritten Reichs logisch auseinandernehmen, um zu sehen, welche Fehler heute gerade wiederholt werden. Bleiben Sie an unserer Seite.
Lassen Sie uns heute in den Kommentaren diskutieren: Wo spüren Sie im Alltag, dass sachliche Diskussionen gar nicht mehr zugelassen werden? Wir freuen uns auf Ihren sachlichen Kommentar!
Euer Team von den Fiesematenten-Netzwerkern.



