Staatsgarantie für Großdealer
Staatsgarantie für Großdealer & Olympia-Größenwahn? Die unbequemen Fragen zum Kölner Drogenzentrum am Perlengraben
Staatsgarantie für Großdealer & Olympia-Größenwahn?
Die unbequemen Fragen zum Kölner Drogenzentrum am Perlengraben
Die Stadt Köln hat den Bau des neuen Suchthilfezentrums inklusive Drogenkonsumraum am Perlengraben beschlossen. Während die Verwaltung das Projekt hinter schönen Begriffen wie „Schadensminimierung“ versteckt, wächst im Veedel die blanke Fassungslosigkeit. Anwohner und Bürgerinitiativen blicken hinter die Kulissen der Pläne und stellen der Stadtverwaltung Fragen, die diese bisher beharrlich verschweigt.
Wenn wir uns die geplante Praxis ab Mitte 2027 anschauen, müssen wir die Verantwortlichen im Rathaus im Namen aller Kölner Bürger mit folgenden Fragen konfrontieren:
1. Zum Thema „Kleinsthandel“ und der Dealer-Mafia:
Kann es sein, dass die Stadt sich selbst und uns Bürgern fälschlicherweise einredet, auf dem Gelände würde künftig nur ein harmloser „Suchtmittel-Kleinsthandel“ unter schwerstabhängigen Menschen stattfinden?
Kann es sein, dass die Stadt ganz genau weiß, dass es in der Realität niemals dabei bleiben wird? Dass kriminelle Großdealer im Hintergrund die Abhängigen als erpressbare „Läufer“ vorschieben werden, weil das Gelände eine staatlich geschützte, risikofreie Zone bietet?
Kann es sein, dass man hier sehenden Auges ein perfektes, ungestörtes Logistikzentrum für die organisierte Drogenkriminalität mitten im Wohngebiet zulässt?
2. Zum Thema Polizeikontrolle und Sicherheit:
Kann es sein, dass die Stadtverwaltung genau weiß, dass die Polizei diesen Spagat am Ende überhaupt nicht kontrollieren kann – so sehr sich die Beamten vor Ort auch bemühen werden?
Kann es sein, dass die bittere Wahrheit längst feststeht: Wenn die Behörden die offene Szene am Neumarkt, am Ebertplatz und am Wiener Platz trotz Kameras und Dauerstreifen seit Jahren nicht in den Griff bekommen, warum sollte es dann ausgerechnet am Perlengraben funktionieren?
Kann es sein, dass man die unweigerliche Verlagerung des Drecks, der Gewalt und des Deals in die Hauseingänge, Vorgärten und auf die Spielplätze der Nachbarschaft einfach billigend in Kauf nimmt?
3. Zum Thema Olympia und die Vertreibung aus der Innenstadt:
Kann es sein, dass es der Stadt Köln im Kern überhaupt nicht um Menschlichkeit geht, sondern um eine eiskalte optische Bereinigung der Innenstadt für die geplante Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr?
Kann es sein, dass das Drogenproblem aus den repräsentativen Sichtbereichen der Touristen und Großereignisse verdrängt werden soll und man das Problem deshalb einfach dorthin abschiebt, wo es angeblich „keinen stört“ – mitten in die Wohnstraßen des Veedels?
Kann es sein, dass der Stadt das internationale „Saubermann-Image“ im Zweifelsfall weitaus wichtiger ist als der Schutz, die Sicherheit und die Lebensqualität der eigenen Bürger, Familien und Kinder?
4. Zum Märchen von der „Modulbauweise“:
Kann es sein, dass die Stadt die Container- und Modulbauweise nur deshalb vorschiebt, damit die Anwohner denken: „Na ja, das kann man ja im Notfall schnell wieder abbauen“?
Kann es sein, dass uns hier eine Dauerlösung als Provisorium vorgegaukelt wird? Die unzähligen provisorischen Schulcontainer und Baracken im Kölner Stadtgebiet zeigen schließlich seit Jahrzehnten, dass das, was in Köln einmal steht, über Generationen hinweg stehen bleibt.
5. Zum Thema Jugend und Prävention:
Kann es sein, dass diese optische „Halblegalität“ auf dem Gelände eine verheerende Signalwirkung auf Jugendliche hat? Wie will man der Jugend noch die Gefahren von harten Drogen vermitteln, wenn der Staat den Handel und Konsum direkt vor einer Haustür duldet?
Kann es sein, dass man das Geld lieber in überlastete Alibi-Projekte steckt, anstatt von Anfang an echte, konsequente Prävention zu leisten und gefährdeten Jugendlichen richtig zur Seite stehen, bevor es zu spät ist?
Fazit:
Kann es sein, dass hier aus reinem politischem Größenwahn und moralischer Feigheit die Sicherheit eines ganzen Viertels aufs Spiel gesetzt wird? Die Bürger am Perlengraben und in der Kölner Südstadt haben ein Recht auf ehrliche Antworten statt auf pädagogische Nebelkerzen. Wir fordern den Stopp dieses riskanten Experiments vor unserer Haustür!
Oder irren wir uns da? Was meinen Sie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!



