[Serie: Politmoral] Teil 5| Das Recht des Gastgebers:
Über die Grenzen des Herzens und die Pflicht der Regeln
Es gibt Themen in unserer Gesellschaft, die so emotional aufgeladen sind, dass eine sachliche Debatte kaum noch möglich scheint.
Kaum ein Bereich zeigt diese Zerrissenheit so stark wie die Frage nach Flucht, Migration und Asyl. Auf der einen Seite steht das tiefe, menschliche Bedürfnis zu helfen – getrieben von dem Mitgefühl für Menschen, die in ihrer Heimat um ihr nacktes Leben fürchten müssen. Auf der anderen Seite steht die unbestechliche Realität der Begrenztheit. So groß unser Herz auch sein mag: Die Ressourcen eines Landes – an Wohnraum, Kita-Plätzen, Schulen und finanzieller Kraft – sind endlich. Wir können nicht die ganze Welt retten, und wir müssen die schmerzhafte Wahrheit aussprechen: Unsere Möglichkeiten haben Grenzen.
Wer im Fernsehen die täglichen Diskussionssendungen verfolgt, erlebt dort immer wieder denselben Typ Mensch: Akteure, die jede Meinung außer ihrer eigenen als unsolidarisch oder ungerecht brandmarken. Sie lassen andere nicht aussprechen, fallen ins Wort und versuchen, der gesamten Nation ihr eigenes moralisches Weltbild aufzudrängen. Wer zu Hause vor dem Fernseher sitzt, merkt sofort, dass diese vermeintlich „guten“ Vorschläge vor Gegenargumenten nur so starren. Dieses aggressive Aufdrängen hat nichts mit sozialem Denken, Demokratie oder Menschenliebe zu tun. Es ist alles andere als sozial, für das es sich ausgibt. Es ist kein sozialer Umgang miteinander, sondern es kümmert sich nicht um ein echtes Miteinander. Hier wird den Menschen etwas vorgeschaukelt und vorgespiegelt, was faktisch das genaue Gegenteil von sozial ist.
Wenn eine Gruppe oder eine Partei – egal ob von links, grün, der CDU oder der AfD – versucht, eine extreme Idee im Alleingang und ohne Rücksicht auf Verluste durchzupeitschen, kommt es in einer Gesellschaft unweigerlich zum Knall. Zu einer echten Demokratie gehört es, andere Meinungen und die Lebensrealität der Mehrheit genauso schwer zu gewichten wie die eigenen Ideale.
Das Fundament der Solidarität: Erst das eigene Haus sichern
Man darf die Augen nicht davor verschließen, dass wir Gefahr laufen, uns völlig zu überfordern. Und es ist zutiefst unsozial gegenüber der eigenen Bevölkerung, diese Überforderung einfach zu ignorieren. Jeder Mensch darf persönlich die Meinung haben, dass man immer und überall helfen muss, dass Rüstung unwichtig und Reichtum unnütz ist. Aber wer das gegen den Willen der Mehrheit durchzwingen will, zerstört das Fundament, auf dem jede Hilfe erst ruht.
Denn die Wahrheit ist: Wenn die Menschen in Deutschland merken, dass sie am Ende des Monats immer weniger in der Tasche haben, dass der Urlaub unbezahlbar wird und das Leben im eigenen Land drastisch teurer wird, dann kippt die Stimmung. Wenn die Bürger sehen, dass für die eigenen Belange angeblich kein Geld da ist, während gleichzeitig Milliarden für weltweite Sozialprojekte fließen, entsteht Wut und berechtigte Eifersucht.
Wenn wir die eigenen Leute auf diesem Weg verlieren und sie gegen uns aufbringen, werden wir am Ende gar nichts Soziales mehr durchsetzen können. Im Gegenteil: Wir treiben die Menschen direkt in die Arme von Extremismus. Das ist eine psychologische Gesetzmäßigkeit. Wenn es den Einheimischen schlecht geht, schwindet logischerweise auch die Bereitschaft, Fremde zu unterstützen. Der Umgang miteinander wird rauer und bitterer.
Das Gesetz der Erfahrung: Warum Vertrauen kein Selbstläufer ist
Menschliches Zusammenleben folgt einem ganz simplen, psychologischen Prinzip: Je besser die Erfahrungen sind, die Menschen miteinander machen, desto weiter öffnet sich ihr Herz. Wenn die Bürger das Gefühl haben, dass Neubürger nett sind, anpacken und Teil einer Gemeinschaft sein wollen, die gemeinsam an einem Strang zieht, dann setzen sie sich füreinander ein. Dann ist es den Menschen völlig egal, woher jemand ursprünglich kommt.
Wenn die Erfahrungen jedoch zunehmend schlechter werden, schlägt diese Offenheit in massive Gegenwehr um. Und man muss es offen aussprechen: Ein sehr großer Teil der schlechten Erfahrungen, von Gewalt und Angriffen im öffentlichen Raum, geht statistisch nachweislich auf Menschen zurück, die von außerhalb zu uns gekommen sind. Oft bringen sie Traumata, schlechte Erfahrungen oder patriarchale Gewaltstrukturen aus ihren kriegsgeschüttelten Herkunftsregionen mit – Dinge, die unsere Gesellschaft psychologisch und strukturell schlicht nicht auffangen kann und auch nicht auffangen darf.
An dieser Stelle greift in Talkshows oft ein besonders absurdes Ablenkungsargument: Es wird betont, dass es ja schließlich auch Deutsche gäbe, die Straftaten begehen, andere verhauen oder schlimme Dinge tun. Das stimmt natürlich – aber es ist doch kein logisches Argument, sich zusätzliche Probleme ins Haus zu holen! Mit den eigenen Katastrophenfällen und Kriminellen hat ein Staat wahrlich schon genug zu tun, um sie wieder geradezubiegen und mit ihnen umzugehen. Die Bürger haben jedes Recht zu sagen: Wir haben mit unseren eigenen Problemen genug ausgelastet, wir wollen und müssen uns nicht noch neue, zusätzliche Gefahren importieren.
Schutz auf Zeit und konsequente Abschiebung
Um das Geld dorthin zu lenken, wo es am dringendsten gebraucht wird – in unsere maroden Schulen, in die Entlastung der Industrie, in Wirtschaftswachstum und eine sichere Altersvorsorge –, müssen wir anfangen, das knappe Geld radikal zu sparen. Das bedeutet im Klartext: Wir müssen weniger Menschen aufnehmen und diejenigen konsequent abschieben, die sich unserer Gesellschaft verweigern, sich nicht integrieren wollen oder unsere Gesetze brechen. Diese Elemente müssen wir aus dem Land kriegen, um wieder Handlungsspielraum zu gewinnen und die Kette der negativen Erfahrungen zu durchbrechen.
Wenn ein Mensch in seiner Heimat um sein Überleben bangen muss, gebietet es die Humanität, ihm Schutz zu gewähren. Als guter Gastgeber sorgt man dafür, dass es dem Gast an nichts fehlt: Er bekommt ein Dach über dem Kopf, Essen und Sicherheit. Doch für dieses Gastrecht müssen von vornherein zwei klare Regeln gelten:
1 Respekt vor der Hausordnung: Wer als Gast in ein Haus kommt, muss sich an die Regeln dieses Hauses halten, unsere Kultur respektieren und die Gesetze des Gastlandes ohne Wenn und Aber anerkennen.
2 Die Rückkehr nach der Krise: Ein Gast bleibt nicht ewig. Sobald die Bedrohung im Heimatland vorbei ist, muss die Rückkehr in die Heimat die logische Konsequenz sein. Jedes Land braucht seine Menschen, um nach einer Krise wieder aufgebaut zu werden.
Wir haben als Land bewiesen, dass wir helfen. Wir helfen auch weiter – aber nur in einem begrenzten Maße, das für unsere eigene Gesellschaft noch sozial, gerecht und verlässlich finanzierbar ist. Wenn wir unsere Gemeinschaft wieder zusammenführen und befrieden wollen, müssen wir ganz normal schlau und pragmatisch mit diesen Realitäten umgehen. Wir können nicht die Welt retten – aber wir müssen verdammt noch mal dafür sorgen, dass unser eigenes Haus stabil bleibt.
Oder irren wir uns da? Merken Sie auch, dass positive Erfahrungen im Alltag seltener werden? Wie schlau geht die aktuelle Politik Ihrer Meinung nach mit dem Vertrauen der Bürger um? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in die Kommentare und diskutieren Sie mit!


