Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten und die gleichzeitige Förderung unserer Bauern
Wie beides sicher und mit Gewinn für beide Seiten funktioniert
Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten und die gleichzeitige Förderung unserer Bauern
Wie beides sicher und mit Gewinn für beide Seiten funktioniert
Der weltweite Handel ist eine gute Sache. Er ermöglicht uns den günstigen Einkauf von Waren in guter Qualität – wie beispielsweise erstklassigem Rindfleisch aus Südamerika. Gleichzeitig ist dieser Austausch wichtig für die Politik, weil Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung auf globaler Ebene stabile Partnerschaften sichern. Aus diesen Abkommen entstehen handfeste Gewinne und Vorteile für die Konsumenten, die dadurch hochwertiges Fleisch zu besseren Preisen kaufen können.
Es geht hier also selbstverständlich nicht um ein unversöhnliches „Entweder-oder“. Die Lösung ist eine reine logische Verteilung der Marktvorteile.
Das Problem: Ungleiche Startbedingungen auf dem Weltmarkt
Unsere heimischen Landwirte können mit den Bedingungen in Südamerika rein naturgegeben nicht mithalten. Durch die dortigen Wetter-, Sonnen- und Regenbedingungen kann in Übersee mehrfach im Jahr geerntet und gefüttert werden. In Deutschland ist die Produktion wetterbedingt viel problematischer und weitaus kostenintensiver.
Wenn wir diesen Nachteil ausgleichen, dann ist die Verteilung der Marktchancen nicht ungerecht. Unsere Bauern müssen somit nicht nacheinander aufgeben und verschwinden auch nicht vom Markt, sondern ganz im Gegenteil: Sie werden gestärkt und können unsere komplette Ernährung sicherstellen.
Eine flächendeckende eigene Landwirtschaft ist für uns alle lebensnotwendig. Weltweite Partnerschaften und Lieferketten können – wie die Erfahrung zeigt – jederzeit unerwartet platzen. Ein Land muss grundsätzlich immer in der Lage sein, sich selbst zu ernähren. Die Höfe müssen in ihrer Existenz so gesichert und gefördert werden, dass sie ein angemessenes Auskommen haben, investieren und sich weiterentwickeln können. Nur so bleibt die 100-prozentige Versorgung von über 80 Millionen Menschen dauerhaft garantiert.
Die Fiesematenten-Lösung: Das dynamische Halbe-Halbe-Modell
Die Lösung ist eine einfache Kopplung der Importgewinne an die heimische Förderung – und zwar nach definitiver Bestellung:
Entstehen durch den Import von Mercosur-Waren finanzielle Gewinne, werden diese halbe-halbe aufgeteilt.
Eine Hälfte des Vorteils sorgt für günstigere Preise beim Verbraucher.
Die andere Hälfte fließt direkt und automatisch als Ausgleich an unsere Bauern.
Das Modell ist dynamisch: Wird viel importiert, entsteht ein größerer Preisdruck auf dem heimischen Markt – gleichzeitig fließt dann aber auch automatisch mehr Ausgleichsgeld an die Bauern. Wird weniger importiert, sinkt das Geld, aber auch der Druck. Das ist kein Geschenk an die Landwirtschaft, sondern ein reeller, mathematischer Ausgleich für ungleiche Umweltbedingungen.
Das politische Nadelöhr: Zwang zur Zusammenarbeit
In der Praxis scheitern solche logischen Ansätze derzeit daran, dass die verschiedenen Bereiche blockiert sind. Städte, Länder, Bund und unterschiedliche Ministerien arbeiten nicht zusammen, sondern verharren in ihren eigenen Zuständigkeiten.
Diese Teilbereiche müssen zwingend zusammengeführt werden. Ein modern geführter Staat muss in der Lage sein, Wirtschaft, Städteplanung und Landwirtschaft als eine Einheit zu koordinieren. Das ist keine Frage der Machbarkeit, sondern eine reine Frage der politischen Entscheidung.
Dieses Beispiel zeigt: Die Lösung von Problemen ist oft eine ganz einfache, logische Sache – wenn man bereit ist, ohne Dogmen und starre Prinzipien zu denken.
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Wenn wir unsere Demokratie wieder beleben wollen, müssen wir uns alle aufeinander zu bewegen. Sie ist kein Selbstläufer. Sie funktioniert nur dann, wenn wir wieder miteinander reden, uns austauschen und ehrlich zueinander sind.



