Es hat mich unheimlich viel Überwindung gekostet...
Neulich im Bus ist mir etwas extrem aufgefallen.
Die Stimmung war distanziert, jeder für sich. Als ich einstieg, habe ich mich bewusst dazu entschlossen, gegen den Strom zu schwimmen: Ich habe dem Busfahrer ganz klar, laut und deutlich „Guten Morgen!“ gesagt. In der heutigen Zeit ist das fast schon auffällig. Es war mir im ersten Moment sogar ein bisschen peinlich, weil ich merkte, wie die anderen Leute geguckt haben. Man kommt sich fast komisch vor, wenn man einfach nur freundlich ist.
Beim Aussteigen dachte ich mir: Jetzt erst recht. Ich habe mich umgedreht und gesagt: „Danke schön, ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt und einen schönen Tag!“ Und wissen Sie, was passierte? Der Busfahrer lächelte und sagte: „Das wünsche ich Ihnen auch, danke sehr!“
Dieses kleine Erlebnis hat etwas in mir ausgelöst. Wir haben heute so viele Vorurteile im Kopf. Wir denken immer gleich, die Welt sei nur noch schlecht. Aber uns fehlen oft einfach nur die echten Erfahrungswerte, weil wir uns gar nicht mehr trauen, den ersten Schritt zu machen. Auch für mich war das eine Überwindung. Man weiß ja nie, wie der andere reagiert. Und ich gebe offen zu: Ich habe kein dickes Fell. Blöde Kommentare verletzen mich. Die Vorurteile in meinem Kopf haben gesagt: „Lass es sein, Mark.“ Aber ich habe es trotzdem getan – und die Erfahrung war fantastisch.
Seitdem mache ich das ständig. Wenn ich im Geschäft bin und jemand geht mit dem Einkaufswagen beiseite, sage ich: „Danke, das ist super lieb von Ihnen, vielen Dank!“ Letztens traf ich eine ältere Frau mit auffällig lila Haaren. Ich bin zu ihr hin und habe gesagt: „Mensch, das sieht super aus! Sie sehen einfach spitzemäßig aus, alles was Sie anhaben – richtig cool, echt cool!“ Sie hat sich so unglaublich gefreut, weil sie gespürt hat, dass es ernst gemeint war.
Ich stelle plötzlich fest, wie viele nette Leute es da draußen gibt, wenn man die Augen aufrichtet und einfach mal grüßt. Die Leute trauen sich oft nur selbst nicht. Wir haben verlernt, aufeinander zuzugehen. Wir haben nur noch Vorurteile und keine Erfahrungswerte mehr. Aber diese Werte bekommt man nur, wenn man miteinander redet.
Es geht darum, den Mut aufzubringen, sich wieder auszutauschen – auch wenn man mal nicht derselben Meinung ist. Man muss das aushalten können. Keiner muss schreien oder polemisch sein. Wenn jemand rumplärrt, kann man ganz ruhig sagen: „Könnten Sie bitte aufhören, mich so anzuschreien? Dann habe ich gar keine Lust mehr, Ihnen zuzuhören. Ich würde aber gerne wissen, was Sie zu sagen haben. Ich wünsche mir, dass Sie nicht schreien, sonst muss ich jetzt gehen.“ Wir können einen normalen Umgang miteinander finden. Man muss keine Angst mehr haben.
Genau dabei wollen die Fiesematenten-Netzwerker helfen. Wir wollen mit reiner Logik an die ganze Politik herangehen und zeigen, was einfach keinen Sinn macht – auch wenn es manchmal schön klingt oder ein gutes Gefühl einbringt. Viele Dinge lassen sich mit Logik komplett einfach erklären.
Möchten Sie wissen, wie wir zu einer großen Menge werden, damit uns endlich zugehört wird?
Die Chance für die Stillen und Klugen: Warum wir zusammenhalten müssen
Schauen wir uns doch die Politik an. Viele, die dort hochwollen, müssen auf dem Weg nach oben so viel wegstecken und sich so oft verbiegen, dass sie am Ende vergessen haben, wie sie am Anfang gedacht haben. Sie sind vom System versaut, und am Ende geht es oft nur noch ums eigene Geld. Selbst die, die mal mit guten Absichten gestartet sind, verzweifeln irgendwann oben an der Spitze und machen keinen guten Eindruck mehr.
Und wer bleibt auf der Strecke? Die normalen, netten Leute, die eigentlich viel Wissen und echte Intelligenz besitzen, um Probleme logisch zu lösen. Aber sie kommen nicht mehr zum Zuge, weil sie nicht laut sind. Sie wollen keine Schilder hochhalten, sie wollen nicht auf Demos rumschreien und sie wollen keine neuen Parteien gründen. Sie fallen einfach nicht so auf wie die Schreier.
Genau hier liegt die Aufgabe der Fiesematenten-Netzwerker. Wenn wir als Einzelne leise bleiben, hört uns niemand zu. Wir müssen uns zu vielen Leuten zusammentun, wir müssen zusammenhalten und eine große Menge zusammentrommeln. Das ist der Sinn der Sache. Das kostet viel Arbeit und viel Zeit, das macht man nicht mal eben nebenbei.
Wir werden keine Petitionen starten und wir werden keine Bürgerinitiativen unterstützen. Wir werden auch keine Partei ergreifen. Wir werden mit Logik an die Dinge herangehen. Und das bedeutet auch: Wenn die Bürger mit einer Ansicht falsch liegen, dann werden wir das offen aussprechen. Uns geht es nicht darum, den Leuten nach dem Mund zu reden, sondern eine Plattform zu schaffen, auf der man sich wieder sachlich austauschen kann – ohne Angst und mit klarem Verstand.
Wenn wir viele werden, werden wir zu einer Kraft, die man nicht mehr einfach übergehen kann. Ohne Schreien, sondern mit der Macht der Logik und der schieren Menge an klugen Köpfen.
Lassen Sie uns diesen Raum gemeinsam aufbauen. Schreiben Sie mir in die Kommentare: Wo haben Sie in letzter Zeit gemerkt, dass der gesunde Menschenverstand und die Logik in der Politik komplett auf der Strecke geblieben sind? Lassen Sie uns sachlich darüber diskutieren.
Ihr Team von den Fiesematenten-Netzwerkern.



